Mittwoch, 25. Oktober 2017

Travelguide Rügen Teil 2

Wow, was haben wir gerade für ein Mistwetter. Grau, nass, kalt und nebelig! Ich würde sagen der Herbst ist endgültig im Vormarsch. Na, macht ja nix, denn so ist es umso schöner euch die tollen Fotos von Rügen zu zeigen. Denn am dritten Tag war so traumhaftes Wetter. dass wir gleich unsere geplante Tageswanderung gemacht haben.

Es war ein unglaublich schöner, aber kräfteraubender Marsch. Wir sind ungefähr drei Stunden am Kreidefelsen entlang gegangen, was echt eine Herausforderung war (vor allen für Elias), denn der ganze Weg ist ein einziger, langer Geröllstrand. Anschließend ging es noch eine knappe Stunde am Hochufer im wunderschönen Buchenwald entlang der Kreidefelsen, bevor wir endlich das Wunschziel – den Königsstuhl (der höchste Kreidefels auf ganz Rügen) – erreicht hatten. Der Großteil von Jasmund ist ein Nationalpark und daher auch punkto Vegetation ein echtes Highlight. Diese Wanderung sollte man wirklich machen, denn die Aussicht ist unbeschreiblich schön, aber schaut einfach selbst:


















Am vierten Tag sind wir auf Wunsch von Elias nach "Prora" ins Eisenbahn & Technikmuseum. Wir waren überrascht wie kurzweilig und interessant das kleine Museum war. Es sind hauptsächlich alte Dampfloks zu bestaunen (darunter auch die größte Lok Europas), aber auch alte Feuerwehrautos, andere alte bzw. seltene Fahrzeuge und ein Jet. Elias war auf alle Fälle voll begeistert. Anschließend sind wir mit dem Auto weiter nach "Glowe" ins Dinosaurierland. Der Dinopark hat uns alle begeistert und Elias hat die ganze Zeit gestrahlt. Der Park ist wunderschön angelegt und der Rundgang zeigt 120 wirklich imposante Exponate (teilweise brüllen sie und bewegen sich), die in die Natur integriert sind. Ein muss für alle Dinosaurier-Fans, egal ob groß oder klein :-)
Auf dem Rückweg sind wir noch in das sehr beschauliche Örtchen "Lohme" gefahren und haben im "Café Niedlich" einen leckeren Capuccino getrunken sowie die Aussicht auf den kleinen Hafen und das Kap Arkona genossen. Der im Reiseführer beschriebene "große, rote Granitfindling" war allerdings in natura nicht ganz so berauschend ;)











Am fünften Tag sind wir mit dem Bus gefahren, denn unser Auto hatte immer noch eine leuchtende Warnlampe und auf der Insel ist das Busnetzwerk sehr gut ausgebaut. Wir sind also nach dem Frühstück mit dem Bus nach "Binz" gefahren, um dort in die alte Dampflok "rasender Roland" umzusteigen und dann mit dem Zug weiter nach "Sellin" getuckert. Eine Fahrt mit dieser Eisenbahn stand von Anfang an am Programm, denn von der hat Elias schon ganz viele Fotos gesehen und ich muss sagen es war toll. Unglaublich was für Rauchschwaden aus so einer kleinen Dampflok kommen.
In "Sellin" angekommen haben wir uns die wundervolle, verspielte Bäderarchitektur (welche mich sehr an Florida erinnerte) angeschaut und sind essen gegangen. Natürlich sind wir über die "Himmelsleiter" hinunter zu der doch sehr bekannten Seebrücke und hinaus aufs Meer gegangen. Auf dieser Brücke steht ein imposanter Aufbau in dem ein Palmengarten und ein Café sind und der einen tollen Ausblick gewährt. Wir waren allerdings nicht drinnen, also weiß ich nicht wie das Essen dort schmeckt. Da es wettertechnisch ganz ok war, haben wir für eine Stunde einen Strandkorb gemietet, damit Elias doch noch ein bisschen Strandurlaub genießen konnte. Zurück ging es dann wieder mit dem Bus. Alles ganz unkompliziert und easy.










Was erwartet euch das nächste Mal: Kap Arkona, das Fischerdorf Vitt und Stralsund :-)

Tschüss
Irene




Kommentare:

  1. Die Bilder sehen echt wundervoll aus! Ich habe schon oft gehört, dass Rügen super schön sein soll. Irgendwann muss ich dort wohl auch mal ein paar Tage Urlaub machen :)

    Liebe Grüße,
    Jana von Bezaubernde Nana

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    1. Vielen Dank Jana!
      Oh ja Rügen ist auf alle Fälle einen Urlaub wert :-)

      Bussi Irene

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